Heute steht bei der DORMA Hüppe Raumtrennsysteme GmbH in Ocholt eine komplexe Alarm- und Einsatzübung auf dem Plan.

Für die Einsatzkräfte des „Zug Süd“ der Stadt Westerstede und des Technischen Zuges der TE Elmendorf geht es nicht um ein einfaches Standardszenario. Trainiert wird die Koordination mehrerer Einsatzabschnitte bei einer dynamischen Lage, welche die Führung der Stützpunktfeuerwehr Ocholt-Howiek ausgearbeitet hat.

🔥 Die angenommene Ausgangslage:
Im 3. Obergeschoss eines Bürobereichs wird ein Brand mit Rauchentwicklung angenommen. Die Lage breitet sich im Szenario auf den Fassadenbereich aus. Zwei Personen befinden sich auf einem Balkon und benötigen Hilfe. Zusätzlich wird eine weitere Person im Büro vermisst. Für die Menschenrettung wird ein Hubrettungsgerät benötigt.

Doch damit nicht genug:

🚗 Verkehrsunfall mit Pkw und Pferdeanhänger!
Noch während der Anfahrt der Feuerwehr wird ein weiterer Einsatzabschnitt eingespielt. Der Technische Zug Elmendorf muss sich um technische Rettungsmaßnahmen und eine dargestellte Großtierrettung kümmern.

🏭 Weitere Einsatzlage: Vermisste Person in der Lagerhalle!
Im weiteren Verlauf kommt eine Rauchentwicklung in der Lagerhalle hinzu. Ein Mitarbeiter wird vermisst. Hier stehen systematische Personensuche, Atemschutzorganisation und eine klare Abschnittsführung im Mittelpunkt.

🏗️ Und außerdem: Dachrettung!
Zusätzlich befindet sich eine verletzte bzw. nicht selbstrettungsfähige Person auf dem Dach. Die Einsatzkräfte müssen Zugang, Absturzsicherung und die Patientenrettung sicher koordinieren.

🎯 Taktisch besonders anspruchsvoll:
Mehrere Einsatzaufträge laufen parallel. Kräfte und Mittel sind begrenzt. Deshalb werden Menschenrettung, Führungsorganisation, Einsatzabschnitte, Kommunikation, Ressourcensteuerung und regelmäßige Lagefortschreibung gezielt trainiert.

👨‍🚒 Eine besondere Bedeutung hat die Übung für Christian Lüers:
Sie ist zugleich als Abschlussübung in seiner Funktion als Zugführer des Technischen Zuges der TE Elmendorf vorgesehen. Neben der technischen Abarbeitung liegt deshalb ein besonderer Schwerpunkt auf Führungsverhalten, Lagebeurteilung, Prioritätensetzung und koordinierter Ressourcensteuerung.

Eine Übung wie diese zeigt: Feuerwehr bedeutet längst nicht nur „Wasser marsch“. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Menschen, Technik, Führung und Kommunikation, gerade dann, wenn mehrere Einsatzlagen gleichzeitig bewältigt werden müssen.

💪🚒 Gemeinsam trainieren. Gemeinsam handeln. Für den Ernstfall vorbereitet sein.