Am Donnerstag, den 30. Juli 2026, ging gegen Viertel nach fünf am Nachmittag ein Notruf bei der Großleitstelle Oldenburg ein. Ein Anrufer meldete einen Brand in einem Wintergarten in Wapeldorf.

Daraufhin wurden die zuständige Feuerwehr Hahn sowie die Einheiten aus Südbäke und Rastede alarmiert. In solchen Fällen, wenn abzusehen ist, dass Atemschutzgeräteträger zum Einsatz kommen, wird zudem die ANTS (Atemschutz-Notfall-Trainierte Staffel) der Feuerwehr Loy-Barghorn mit alarmiert.

Somit war ein größeres Aufgebot an Einsatzkräften auf dem Weg. Als die ersten Kräfte der Feuerwehr Hahn an der Einsatzstelle eintrafen, konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden.

Anwohner und Nachbarn hatten geistesgegenwärtig reagiert und den Brand mit einem Feuerlöscher bereits weitgehend eingedämmt.

Die Feuerwehr ging anschließend mit einem Strahlrohr unter schwerem Atemschutz vor, um – zum Glück in diesem Fall – lediglich noch verbliebene Glutnester abzulöschen. Im weiteren Verlauf wurde der Wintergarten mithilfe eines Lüfters vom giftigen Brandrauch befreit und anschließend an die Polizei übergeben.

Der durch das Ereignis aufgewühlte Anwohner wurde vorsorglich dem Rettungsdienst vorgestellt, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass er Rauchgase eingeatmet hatte.

Alles in allem konnte nach diesem ersten Schrecken aufgeatmet werden. Durch das geistesgegenwärtige Handeln der anwesenden Personen sowie das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein erheblicher Schaden verhindert werden.