Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte bauten sofort eine Riegelstellung auf, um ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Besonders eine nahegelegene Scheune konnte dadurch geschützt werden.

Die Löscharbeiten gestalteten sich jedoch äußerst schwierig, da das Gebäude sehr abgelegen lag und somit die Wasserversorgung durch eine sehr große Entfernung zu den Hydranten unzureichend war. Diese Sachlage hatte zur Folge, dass mehrere hundert Meter lange Schlauchleitungen verlegt werden mussten. Zusätzlich brachten zahlreiche Tanklöschfahrzeuge verschiedener Feuerwehren Wasser im Pendelverkehr zur Einsatzstelle.

Unterstützung erhielt die Feuerwehr auch von einem Lohnunternehmer aus der Gemeinde Edewecht. Mithilfe von Traktoren und Güllefässern transportierte er große Mengen Wasser zum Brandort. Ihm gilt ein großer Dank, denn die Bereitschaft von Landwirten und Lohnunternehmern, die Feuerwehren mit großem Gerät zu unterstützen, ist bei solchen Einsatzlagen eine enorme Hilfe. Auch mehrere Landwirte aus der Umgebung unterstützten die Einsatzkräfte mit Fahrzeugen und Material, um die Wasserversorgung sicherzustellen und die aufwendigen Löscharbeiten zu erleichtern. Auch das Großtanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Oldenburg kam an dem Abend zum Einsatz, das allein 10.000 Liter Wasser mitführte.

Trotz des massiven Löschangriffs von mehreren Seiten konnten das Wohnhaus und der Anbau nicht mehr gerettet werden und brannten vollständig nieder. Immer wieder aufflammende Glutnester erschwerten die Nachlöscharbeiten, sodass sich der Einsatz bis tief in die Nacht hinzog und sogar am folgenden Tag die Feuerwehr erneut zum Brandobjekt ausrücken musste, da verbliebene Glutnester wieder aufgeflammt waren.

Insgesamt waren rund 160 Einsatzkräfte an dem Großeinsatz beteiligt. Verletzt wurde niemand.